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Viele Menschen haben Probleme mit dem Verstehen der Quantenphysik. Das liegt daran, dass sie oft dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen scheint: Ein Objekt kann sich an mehreren Stellen zugleich befinden. Eine Katze kann tot sein und gleichzeitig quicklebendig.

Wer sein logisches Empfinden ausschalten kann, ist hier klar im Vorteil.

Sie ist weder eindeutig noch überprüfbar. Mittlerweile ist es für Wissenschaftler nichts Neues mehr, wenn Theorien mehrere Lösungen haben. Die Quantenmechanik erlaubt eine Berechnung der Eigenschaften von Materie, kleiner als Atome im physikalischen Bereich. Jede Lösung stellt in sich ein Universum dar, das sich ausdehnen kann und verschiedene Formen und Ausmaße annehmen kann.

Vieles was über die Quantenphysik gesagt werden kann, ist auch auf die TCM anwendbar.

Kein Physiker hat je mit seinen Augen einen Spin (Eigendrehimpuls von Teilchen) bei seiner Drehung beobachtet – wahrscheinlich ebenso so wenig wie ein TCM-Arzt-/Therapeut die Bewegung des Qi (Lebensenergie, die in den Leitbahnen/Meridianen fließt). Und doch scheint für die jeweilige Berufsgruppe das Vorhandensein des jeweils Unsichtbaren immanent. Quantenphysiker „berechnen“ ihre Realitäten. TCM-Spezialisten erforschen die nicht-physisch messbaren und doch eindeutig wahrnehmbaren Funktionen unserer Körper/Organe seit über 3.000 Jahren – eben empirisch.

So ist es in der TCM keine Seltenheit, dass Hitze- und Kältezustände gleichzeitig im Körper (in verschiedenen Organsystemen) auftreten können, ebenso wie Trockenheit und Feuchtigkeit. Im Gegenteil – es ist sogar sehr wahrscheinlich, da der menschliche Organismus stets um Ausgleich bemüht ist und Leere (Kälte) in einem Teil des Körpers also Fülle (Hitze) in einem anderen entstehen lassen kann, um auch noch in einem relativ krankhaften/unausgewogenem Zustand seine maximale Balance finden zu können.